Entspannt Gärtnern: Bodendecker als natürlicher Unkrautkiller

Aktualisiert: Apr 16


Die freie Zeit im eigenen Garten genießen: dem Vogelgezwitscher lauschen, Natur und Schmetterlinge beobachten, sich die Nasenspitze von der Sonne kitzeln lassen - easy going... herrlich! Wenn da nicht das leidige "Unkraut" wäre? Stimmt, nicht immer fühl' ich mich im Garten tiefenentspannt. Besonders dann, wenn das Unkraut mich mal wieder gefühlt eindringlich-klagend anschaut. Woher weiß dieses grüne Biest eigentlich, dass ich mich gerade gemütlich mit einem Milchkaffee in den Loungesessel fallen lassen möchte, wenn es ganz plötzlich ungefragt ein paar frische Unkrauttriebe an die Luft schießen lässt?


Nun ja, für diese Herausforderung gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten: man schließt seinen Frieden mit dem Unkraut und nennt es fortan liebevoll Wildkraut. Oder - und das ist mein Lösungsansatz: ich gestalte den Garten so, dass auf Dauer kaum noch Unkraut durchkommt. Bei mir kam diese Einsicht erst nach einigen arbeitsintensiven Gartenjahren. Wenn du diese Lernphase überspringen willst, um deinen Garten gleich von Beginn an "entspannend" anzulegen, sind hier meine Top-Tipps für dich!


Tipp #1: reichlich Bodendecker.

Meine persönlichen Bodendecker-Favoriten sind Dickmännchen (Pachysandra terminalis) und Storchschnäbel (Geraniaceae), hiervon gibt es weit über 400 verschiedene Arten. Beide Bodendecker haben den riesigen Vorteil, dass sie immergrün sind und somit auch im Winter der Garten nicht trostlos wirkt. Im Frühjahr/Sommer blühen diese Bodendecker und bieten den Insekten reichlich süßes Futter. Ich liebe es ganz einfach, wenn es überall summt und brummt :-).


Besonders der Storchschnabel ist richtig praktisch: herabfallendes Laub verschwindet ganz einfach im Blattwerk des Bodendeckers und verrottet dort gemütlich, um den Boden ohne weiteres Zutun ganz automatisch zu düngen. Ist das nicht herrlich entspannt?


Tipp #2: immergrüne Bodendecker.

Richtig gelesen, auch Tipp #2 sind die Bodendecker. Und Tipp #3 und Tipp #4 im Grunde auch. Diese herrlichen Erfindungen der Pflanzenwelt sind ganz einfach meine Allzweckwaffe gegen das ungeliebte Unkraut. Noch ein ultimativer Tipp zum Storchschnabel: so wie bei der Gärtnerregel "Schnitt fördert Wachstum" ist es ähnlich beim Storchschnabel. Hier kann man ganz einfach locker reingreifen und etwas herausziehen, das man dann ganz easy an anderer Stelle einpflanzen kann. Der Storchschnabel liebt das - und du kannst ihn so kostenfrei weiter in deinem Garten ausbreiten. In meinem Garten übernimmt diesen Job der lütte Sohnemann: immer, wenn er in der Laune ist, schnappt er sich ein paar Ableger und so verbreitet sich der Storchschnabel sogar komplett ohne mein Zutun. Top, was will man mehr...?


Zugegeben: wenn du zum Start deines "lazy gardening" nicht Unmengen des Bodendeckers kaufen und pflanzen willst, benötigst du eine gewisse Portion Geduld, bis dein Garten tatsächlich so gut wie unkrautfrei wird. Aber die Geduld lohnt sich meiner Meinung nach definitiv. Zum einen, weil du dann einen immergrünen Garten hast, zum anderen, weil Gartenarbeit in homöopathischen Dosen auch als entspannende Arbeit an sich gut für die Seele ist. Der Weg ist das Ziel ;-).


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